Langenfeld, eine Geschichte zum Anfassen

Stell dir vor, Langenfeld ist wie ein altes Haus, das über die Jahrhunderte immer wieder neue Besitzer und Veränderungen erlebt hat.

Die Anfänge (1052)

Die erste Erwähnung von Langenfeld, damals "Langenvelt" genannt, findet sich in einem alten Vertrag. Damals tauschten ein Graf und seine Frau das Dorf gegen etwas anderes mit dem Erzbischof von Trier. Das war wie ein erster Besitzerwechsel.

Das Mittelalter (14. Jahrhundert)

Langenfeld gehörte verschiedenen Adligen. Es war wie ein Lehen, das weitergegeben wurde. Manchmal ging es um das Recht, Gericht zu halten oder zu entscheiden, wer Pfarrer wird. Es gab auch Verkäufe von Rechten, zum Beispiel das Recht, Getreide von den Bauern zu bekommen.

Besitzerwechsel und Streitigkeiten

Immer wieder wechselten die Besitzer von Langenfeld. Es gab Verpfändungen und Verkäufe, manchmal an Grafen aus der Umgebung. Eine interessante Frage ist, ob ein Graf versucht hat, die Religion in Langenfeld zu ändern. Es gab wohl Diskussionen darüber, aber Langenfeld blieb katholisch.

Unter der Herrschaft von Trier

Später kam Langenfeld wieder unter die Herrschaft des Erzbischofs von Trier. Die Kirche von Langenfeld gehörte zu verschiedenen kirchlichen Bezirken. Es gab ein eigenes Gericht in Langenfeld, mit einem Richter und Schöffen.

Das Leben in Langenfeld

Früher lebten die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft. Es gab Ackerland, Wiesen und Wald. Im 19. Jahrhundert lebten etwa 371 Menschen in 65 Häusern in Langenfeld. Zu der Zeit der Herrschaft aus Trier, gab es sogar eine Hinrichtung auf dem Gerichtsplatz.

Zusammenfassung

Langenfeld hat eine lange und bewegte Geschichte. Viele verschiedene Menschen und Mächte haben das Dorf beeinflusst. Die Kirche und das Gericht spielten eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Das Leben war überwiegend landwirtschaftlich geprägt.